Zeichnungen


Nach der Wahl.

Bleistift und Acrylfarbe, A3-Format

Zeichnung, Geste, Landräte
Du da, Bleistift/Acryl/Papier, A3
Gestatten, Herr Landrat
Gestatten, Bleistift/Acryl/Papier, A3

Der Sieger, Landrat, Bleistift/Acryl/Papier, A3
Der langersehnte Sieg, puhh, Bleistift/Acryl/Papier, A3
Sieger und Besiegter, Landräte nach der Wahl
Sieger und Besiegter, Bleistift/Acryl/Papier, A3

Der Landrat xx hat die Wahl gewonnen
Schnipp Schnapp, sagt der Sieger und grinst dabei.
Gewinner der Landratswahl, Bleistift/Acryl/Papier, A3
Tut mir ja so leid, Bleistift/Acryl/Papier, A3

Yuppie-Sieger
yuppie, Bleistift/Acryl/Papier, A3
Oh No
Oh No, Bleistift/Acryl/Papier, A3

Der hämische Gewinner, Landratswahl
Der hämische Sieger? Bleistift/Acryl/Papier, A3
zerstöre meine Kreise nicht
In endlosen Kreisen, Bleistift/Acryl/Papier, A3


Aräologische Sammlung, Freiburg i. Br.

Clip, Venus von Milo, Archäologische Sammlung in Freiburg. Dem Zeichner zugeschaut.

Clip, Venus von Milo, Rückenansicht. Ort: Archäologische Sammlung in Freiburg i. Br. Mai 2016

Im Rahmen der Open Art, 15. bis 22. Mai 2016, in Freiburg i. Br. bekam ich die Möglichkeit in der Archäologischen Sammlung zu arbeiten. Zum "Einzeichnen" wählte ich am ersten Tag das klassische Medium Zeichenkohle und Tinte auf Papier. Diese Form der Zeichnung ließ mir die Sammlung ins Gefühl und in die Finger gleiten. Ab dem zweiten Tag entstanden die Zeichnungen mit Eddingstift auf Kunststofffolie. Beides sind zeitgenössische Materialien.

Ziel meiner Arbeit ist es, passende Formen und Linien einzelner Folienzeichnungen so zu kombinieren, dass ein neues Objekt, eine neue Zeichnung, entsteht. Jede einzelne Arbeit aber basiert auf der Grundlage einzelner realistischer Zeichnungen. Die gegenständlichen Arbeiten der einzelnen Folien lösen sich so aus ihrem Realismus und verdichten sich zu einem neuen ungegenständlichen Objekt.

Ähnlich wie bei einer Collage, die durch Übereinanderkleben, Abreißen und Übermalen von bedruckten Papieren ein neues Objekt hervorbringt, entsteht dies hier durch Übereinanderlegen von ausgewählten Zeichnungen. Der Leitgedanke ist, durch "Verdichtung von Information" eine neue, nur über diesen Weg zu realisierende Zeichnung entstehen zu lassen.


Was macht der Geist beim Zeichnen?

Wir haben uns durch das Schreiben eine bestimmte Sehgewohnheit angeeignet. Wir schauen also während des Schreibens auf das Blatt. Das ist auch richtig so. Will ich aber ein Objekt zeichnen, dann ist diese Sehgewohnheit nicht hilfreich. Da sich das Objekt vor mir befindet muss ich es mir auch anschauen. Das Geheimnis des Zeichnens ist, dass die Augen auf das Objekt sehen, während der Stift "blind" seine Linie zieht. Die Einheit von Auge, Wahrnehmung und Hand.

Am Beispiel mit der Hand zeige ich wie ohne Vorzeichnung, nur durch eine bestimmte Sichtweise, die Ähnlichkeit mit er Hand entsteht.




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