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Bleistift-Zeichnung (Mi, 26 Aug 2020)
Dose mit abgespitzten Bleistiften die bleistiftzeichnung Die unrealistischen Ziele des Anfängers Die erste ernsthaftere Zeichnung in unserem Leben, war vermutlich eine Bleistiftzeichnung. Der Bleistift hat drei große Vorteile. Er ist billig, überall erhältlich und fehlerhafte Linien sind radierbar.   Ein Anfänger will dort beginnen, wo Albrecht Dürer nach einem ganzen Leben aufgehört hat, daher erscheint ihm der Bleistift goldrichtig.   Damit hat er die Möglichkeit, seine Zeichnung so lange zu überarbeiten, bis diese seinen von Perfektion getriebenen Ansprüchen nahekommt. Ab jetzt dreht sich eine Spirale von Denkfehlern.
Das Vorbild Das Idol lebte in der Vergangenheit und jede Zeit hat ihren speziellen Geschmack. Selbst wenn uns Moden und Trends egal sind, unbewusst finden sie immer Zugang in unser Innerstes, da sie omnipräsent sind. Das bedeutet, dass es zwischen dem persönlichen Kunstgeschmack und dem Nacheifern der Meisterzeichnung schon einen möglichen inneren Konflikt gibt.   Das Idol hat seine Perfektion über Jahre hinweg entwickelt. Regelmäßiges Zeichnen, Selbst-zweifel durchstehen, Zeichnungen von anderen Künstlern bewusst wahrzunehmen und sich selbst immer wieder zu hinterfragen, ließen seine Fertigkeit reifen. Das Vorbild bleibt daher unnahbar.   Wäre es für den Anfänger vorstellbar, spontan zu zeichnen, sähe sein Ergebnis vermutlich anders aus. Das würde aber bedeuten, die Kontrolle abzugeben und etwas entstehen zu lassen, das mit traditioneller Vorstellung und Anerkennung nichts oder wenig zu tun hat. Die Sehgewohnheiten Auf das Blatt oder auf das Motiv schauen? Während des Schreibens auf das Blatt zu schauen ist sinnvoll. Beim Abzeichnen behalten wir diese Gewohnheit gerne bei, ohne zu bedenken, dass sich die Situation verändert hat. Dem Motiv wird immer nur ein kurzer Blick geschenkt, dann konzentriert sich wieder alles auf das Papier. Nur, wie soll die Welt auf dem Zeichenblatt entstehen, wenn sie kaum beachtet wird? Eine Voraussetzung für das Zeichnen ist die Koordination zwischen Sehen, bewusstem Wahrnehmen und der Zeichenhand.  Talent Die Talentfrage ist seitens der Wissenschaft schon beantwortet. Fähigkeiten werden erworben, sie liegen nicht in der Wiege! Gleichgültig ob es der Künstler oder ein Radiologe ist. Neugier und die Bereitschaft des regelmäßigen Übens führen schneller zum Erfolg.  Von der Logik des Scheiterns Die hochgesteckten Ziele des Anfängers sind keine Hybris, es sind nur Hirngespinste, die mit dem Machbaren kaum vereinbar sind. Diese verdrehte Welt muss vom Kopf her auf die Beine gestellt werden. Erfahrung ist nicht lehrbar, deswegen ist wiederholtes Zeichnen das Wichtigste. Das einzelne Ergebnis ist nicht zu überbewerten, es zählt die Menge an Zeichnungen. Wir leben in einer ergebnisorientierten Welt. Sich einen Überblick über die realistischen Ergebnisse zu verschaffen, ist ein empfehlenswerter erster oder zweiter Schritt. Die Geschichte des Bleistifts Blei-Griffel gab es schon in der frühen Antike, vor ca. 5000 Jahren. Das Metall ist weich und lässt sich ohne Schwierigkeiten über dem offenen Feuer schmelzen und in Formen, wie hohle Pflanzenstengel, gießen. Nach dem Abkühlen hatte man einen „Blei-Stift“. In Borrowdale/Nordwestengland lief zwischen 1660 und 1670 die Bleistiftproduktion an. Das dort gefundene Grafit, welches fälschlicherweise für Bleierz gehalten wurde, gab den Ausschlag dafür. Der Name Bleistift ist auf diese Verwechslung zurückzuführen.
1779 entdeckte der Apotheker und Pionier-Chemiker Carl Wilhelm Scheele, dass es sich bei Graphit um eine Kohlenstoffverbindung, und nicht um das Metall Blei, handelte.
Warum hat sich der Bleistift durchgesetzt? Der Silberstift Dieser Metallstift war ebenfalls schon in der Antike bekannt. Im Mittelalter wurde er zum Aufreißen des Bildentwurfs auf die Holztafel verwendet. Daher gibt es aus dieser Zeit kaum Silberstiftzeichnungen.   Die Renaissance ist die Epoche, in der die Zeichnung, wie wir sie heutzutage wahrnehmen, erfunden wurde. Mit dem Silberstift war es dem Zeichner möglich, seine Gedanken präzise zu skizzieren. Es war die Blütezeit des Stiftes, die die berühmtesten Silberstiftzeichnungen hervorbrachte.   Silber dunkelt mit der Zeit nach. Damit die Linien dunkel werden, braucht das Papier eine schwefelhaltige Grundierung. Dazu gibt man der Leimgrundierung einen Eidotter oder Gips zu. Silberstiftlinien wirken durch den gleichförmigen Strich „technisch“, ähnlich wie ein Fineliner.  Tinte & Tusche Vor der Erfindung der bequemen Schraubdeckelgläser konnte Tinte beim Gebrauch in der freien Natur zum Handycap werden. Lief das Tintenfass aus Versehen aus, dann war der Exkursion ein Ende gesetzt. Vielleicht findet sich hier der Grund, warum Asiaten die „Stangentusche“ erfunden haben. Sie wird mit Wasser auf einem Reibstein angerieben.
Bleistift Der Bleistift hingegen ist überall und sofort einsetzbar. Keine aufwendige Grundierung, kein Auslaufen von Flüssigkeiten, keine verschmierten Finger. Ein weicher, stumpfer Bleistift schreibt noch auf feuchtem Papier und die Botschaft wird auf nassem Papier nicht unleserlich, wie bei der Tinte.  Zur Nachrichtenübermittlung, zum Beispiel in „unruhigen“ Zeiten, war daher der Bleistift allen anderen bekannten Schreibwerkzeugen weit überlegen. Den Radiergummi gibt es seit ca.1770. Durch mehr und weniger kräftigen Druck lässt sich der Bleistiftstrich an- und abschwellen. Damit erhält der Zeichner eine aussagekräftige Linie.
Die Härtegrade des Bleistifts Der Österreicher Joseph Hardmuth entdeckte um 1800, wie man unterschiedliche Härtegrade herstellen konnte. Dazu wird dem Graphit Tonerde beigemischt und die Mine entsprechend gebrannt. Eingeteilt wird in „Hart & Weich“, jeweils 9 Härtegrade von H1 – H9 & B1 – B9  H steht für „Hard“ engl., hart.  Je höher die Zahl nach dem H, umso mehr Ton wurde dem Graphit beigemischt und entsprechend hart ist der Bleistift.   Ein H2 Stift findet für dünne Vorzeichnungen im Aquarell Verwendung. Der Vorteil ist, dass die Linien hell und durch das Wasser und den Pinselstrich nicht verwischt werden. H3 bis H9 Stifte verwendet man in der Technik oder in naturwissenschaftlichen Darstellungen, technischen Zeichnungen und der Kartographie. Die Härtegrade variieren in Asien, Europa und den USA. Wieso steht die Abkürzung „B“ für weich?     „B“ bedeutet „Black“... ... und das bedeutet Schwarz.    Je weicher der Bleistift, umso dunkler sein Strich. B3 bis B9 sind die „Künstlerstifte“, die vorwiegend für Bleistiftzeichnungen und Skizzen verwendet werden.
HB ist die Abkürzung für „Hard-Black“, und bezeichnet die mittlere Stärke. Zum Schreiben eignet sich HB und B2. F bedeutet „Fest“ und ist wieder ein harter Bleistift. Verschiedene Graphitminen & Stifte Anfangs wurde aus einem großen Stück Graphit die Mine gesägt und in eine eckige Holzform mit einem Deckblatt gebettet. Diese Bleistifte waren derbe, kantige Geräte.     Für härtere Minen wird das Graphit vermalen, Tonerde zugemischt, in Formen gepresst und gebrannt. Dadurch wurde es möglich, dünnere Formen herzustellen. Mittlerweile gibt es sie von nadeldünn bis zu fingerdick, mit unterschiedlichen grafischen Möglichkeiten.
  Die abgebildete Zeichnung habe ich mit einem fingerdicken Bleistift in ein Skizzenbuch 20 x 20 cm gezeichnet. So entstand die „dichte“ Darstellung eines Gebäudes.  Mit einem groben Stift auf kleines Format gezeichnet, kann ein Motiv schnell, schnörkellos und ausdrucksstark auf das Papier gebannt werden.  Der Zeichenanfänger verliert sich immer wieder zu früh in Details und erschafft sich damit einen komplexen Irrgarten. Da er logische Arbeitsschritte nicht kennt, baut er seine Zeichnung nicht in einer sinnvollen Abfolge auf, sondern zeichnet wild drauflos. Mit einem groben Bleistift ist er gezwungen, im Großen und Ganzen zu planen und zu zeichnen. Fallminen & Druckbleistifte Die Fallmine ist eine Bleistiftmine ohne Holz. Sie steckt in einem Stift, der einem Kugelschreiber ähnelt. 
Der Vorteil ist, dass die weichen Minen vor Bruch besser geschützt sind und individuell, z.B. keilförmig, gespitzt werden können. Unabhängig von der Minenlänge hat man seinen gewohnten Bleistift in der Hand. Ein Druckbleistift, z.B. 08 mm, zieht die Linie immer konstant dick. Linienstärken sind in der technischen Zeichnung genormt, daher finden sie hauptsächlich dort Verwendung.  Graphitblocks Für grobe oder großformatige, schwungvolle Zeichnungen gibt es Grafit in Platten- und Stangenformen.
Grafitpulver  Graphitpulver gibt es fertig zu kaufen, mir sind drei Variationen bekannt: - Graphit silberfarben - Graphit schwarz  - Graphit wasservermalbar
Wozu braucht der Zeichner das Graphitpulver? Personen, die mich aus meinen Kursen kennen, wissen, dass ich ein Anhänger des „händischen Denkens“ bin. Das bedeutet, dass die Hand und die Finger viele komplizierte Aufgaben, vom Kopf „losgelöst und unbemerkt“, ausführen können. Das resultiert dann beispielsweise in besseren Ideen oder „instinktiven“ Lösungen.     
Der Zeichenanfänger, der im Umgang mit dem Stift ungelenk ist, schafft mit Graphitpulver Lösungen, die ihn oft selbst überraschen. Lese hier meine Tipps zum Aktzeichnen, klicke hier.   Dem routinierten Zeichner wird es möglich, sich auf dem Blatt schnell eine Orientierung zu verschaffen. Z.B. liegt die Herausforderung eines Porträts darin, die unterschiedlichen Formen und Positionen aufeinander abzustimmen. Radiergummi Es gibt eine Fülle von Angeboten. Der Bleistift-Zeichner verwendet in der Regel zwei unterschiedliche Radierer. Einen Kunststoffradierer, um fehlerhafte Linien wegzuradieren und den Knetgummi, um die Tonwerte aufzuhellen.   Ich persönlich finde die modernen Kunststoff-Radierer den alten „Rot-Blauen-Radiergummis“ weit überlegen. Die neue Generation schont das Papier, schmiert nicht und die unzähligen kleinen Fussel gibt es nicht mehr.    Ein Radierer ist ein zusätzliches Ausdrucksmittel. Werden Linien an passenden Stellen wegradiert, dann versucht die Wahrnehmung des Betrachters, diese in der Vorstellung zu ergänzen. Das bedeutet, dass damit ein weiterer Hingucker eingefügt wurde.   Die Bleistift-Zeichnung Der "ewig Graue" ist facettenreich.   Er ist anspruchslos dem Papier gegenüber, zeigt aber neben seinen vielen künstlerischen Möglichkeiten gnadenlos alle Schwächen einer Zeichnung und damit das Kunst- und Sachverständnis des Zeichners.  Papier Sogar auf billigstem Papier entwickelt der Stift seinen Charme, wenn der Zeichner die Klaviatur seiner Kunst beherrscht.   Es ist das Trägermedium der Linien. Je nach Thema und gewünschtem Ausdruck wirkt die Zeichnung auf Packpapier anders als auf schneeweißem Papier.    Ein simpler Versuch verdeutlicht das: Färbe das Papier mit einem nassen Teebeutel, nach  dem Trocknen zeichne darauf. Du wirst feststellen, dass die Darstellung anders wirkt und dein Zeichenfluss sich positiv verändert, wenn das Papier eine unregelmäßige Tönung hat. Die alten Meister unterschieden zwischen Trocken- und Nassfärben des Papieres. Welcher Stift eignet sich zum Zeichnen? Ich zeichne meistens mit dem B8-Bleistift und verwende Minen in drei unterschiedlichen Stärken. Was tun, wenn der Bleistift zu kurz zum Halten wird? ... dann benutzt du eine Bleistiftverlängerung, s. Foto. Motivationsquelle „Bleistift-Stumpen“   Die kleingespitzten Bleistiftreste wirfst du nicht weg, sie wandern in ein Sammelglas. Jeder abgespitze Bleistift ist das Zeugnis deines konsequenten Dranbleiben-an-der-Kunst und befeuert die Motivation. Fange aber mit einem kleinen Glas an, damit deine „Challenge“ nicht gleich im ersten Monat das frustrierte Ende findet.
Wie zeichnet man mit dem Bleistift? Ein Beispiel für eine realistische Bleistift-Zeichnung: Du starrst auf das weiße Blatt und das Gefühl oder deine Empfingung wird möglicherweise sein wie der berühmte Abgrund, der aus der Tiefe sein wahres Gesicht offenbart. Zeichne einfach drauflos, bevor deine Selbstzweifel dich restlos blockiert haben. Zeichne hauchzart und entwickle den Entwurf, bis er deiner Vorstellung entspricht.
  Beginne mit dünnen, zarten Linie und lasse die Zeichnung sich entwickeln. Falls du mit dem B8 Schwierigkeiten hast, dann verwende einen B3. Variationen von unterschiedlichen Strichstärken lassen deine Zeichnung „dichter“ aussehen.   „Ich suche nicht, ich finde“ Erinnere dich immer an dieses Zitat von Pablo Picasso.   Mit den ersten Strichen entwickelst du Ideen auf dem Blatt. Versuche nicht, Fehler zu vermeiden, sondern konzentriere dich ausschließlich auf das Herausarbeiten deines Motivs.  Bohre nicht an Stellen, die im Moment nicht gelingen. Achte auf den Zeichenfluss und entwickle die Zeichnung von allen Seiten.    Der Zeichnung Raum geben, um sich zu entwickeln Beim Zeichnen suchst du nach einer Übereinstimmung zwischen deiner Vorstellung und dem, was entsteht.    Es ist normal, dass du dich in den ersten Minuten nicht auskennst, deswegen zeichnest du hauchzart. Ab einem bestimmten Punkt wird dir die Zeichnung vertraut und die Ideen werden dir zufliegen. Das ist ähnlich wie bei einem Puzzle. Hat man ein Schlüsselstück gefunden, erschließen sich größere Teile des Gesamtbildes.
Der Hell-dunkel-Kontrast Ist die Skizze ausformuliert, dann setze die ersten Hell-dunkel-Werte ein. Dazu verdichtest du wichtige Konturen und Linien oder setzt Schraffuren ein, je nachdem.   Ab hier verwende ich oft dickere Minen, da die schneller dunkler tönen und und durch den breiten Strich eine zusätzliche Variation der Linien bringen.
Wann bin ich fertig? Auf diese oft gestellte Frage gibt es keine klare Antwort.  Einfach gesagt, wenn du nicht mehr weiter weißt, dann höre auf. Du bist fertig, entweder nur für heute oder mit der Zeichnung oder weil du am Ende deines Lateins bist. Überarbeite so lange, bis du nicht mehr weiter weißt. Es ist kein Problem, sie über Nacht oder einen Monat liegen zu lassen. Um eine Arbeit zum Abschluss zu bringen, ist manchmal ein gewisser Abstand notwendig. Vergleiche dich nicht mit anderen. Es gibt immer jemanden und der ist im Moment der Beste. Es reicht, wenn du selbst für dich der Größte bist. Freue dich, weil du auf einem weißen Blatt etwas hervorgebracht hast.   Oder anders ausgedrückt, dies ist ein Akt der „Wertschöpfung“. Ein weißes Blatt wurde mit deiner Zeichnung zu einem Kunstwerk. Aus 50 Cent wurden mehrere Euro Wert.
    „Irgendetwas stimmt nicht, aber ich kann nicht sagen was“ Diese Aussage kennen wir alle. Stelle dir das wie zwei Fotos vor, deine Vorstellung und die Zeichnung. Beide liegen wie eine Projektion übereinander. Stimmen die Bilder an entscheidenden Punkten nicht überein, dann bemerken wir das.  Ein routinierter Zeichner erkennt was fehlt, da er viele Situationen und Objekte bereits bewusst wahrgenommen hat.   Ein unbedarfter Betrachter nimmt nur wahr, dass die Zeichnung mit seinen Vorstellungen nicht übereinstimmt. Er formuliert seine Kritik so: „Irgendetwas stimmt nicht, aber ich weiß nicht was“. Radieren Ich habe dieses Thema bereits angesprochen, setze den Radierer wie ein Stilmittel ein.   Zu dunkle Flächen sind mit dem Knetgummi schnell aufgehellt, indem du ihn wie einen Stempel aufdrückst und dann abhebst. Durch die klebenden, Adhäsionskräfte werden Grafitpartikel abgetragen. Bleistiftzeichnungen fixieren Legst du ein Blatt Papier auf deine Zeichnung, um sie zu schützen, passiert es häufig, dass deine Zeichnung verschmiert, wenn die Blätter aneinander reiben. Das kommt häufig vor mit Mappen, in denen unterschiedlich große Papierformate aufbewahrt werden, die z.B. beim Transport verrutschen. Im Skizzenbuch drückt sich die Zeichnung auf das gegenüber liegende Blatt ab. Mit einem „Zwischenblatt“ kann man diesen Ärger meistens umgehen. Aber um das Fixieren kommt man oft nicht herum.   Fixativen verkauft der Handel in Sprühdosen, manche Zeichner verwenden nur Haarspray. Aus Kollophonium und Spiritus kann man eine Lösung ansetzen und diese Flüssigkeit mit einem speziellen Sprühröhrchen auf seine Zeichnung sprühen.   Adolf Menzel hat angeblich seinen Bleistift in Milch eingetaucht, um mittels des Kaseins die Linien schon beim Zeichnen zu fixieren. Wer einmal eine Käserei besucht hat, hat eine Vorstellung vom „würzigen“ Geruch, der Fliegen in Scharen anzieht. Menzel schimpfte über diese Besucher, die seine fixierten Zeichnungen umschwärmten. ©Gerhard Marquard, Josef-Kloo-Str. 1 1/2, 86899 Landsberg. September 2020 Mein Text darf gerne in sozialen Medien geteilt werden. Für kommerzielle Verwendung muss  eine schriftliche Genehmigung eingeholt werden. Kunst-geht-so! - der Newsletter Nach der Anmeldung öffne dein Postfach und meine Bestätigungsmail, klicke auf "Bestätigen". Du findest keine Mail, kontrolliere den Spam-Ordner.
Inspiration findest du hier: Landschaft, foto einer landschaft mit kornfeld, Bleistiftzeichnung eines bachs Zeichnung eines Mannes der die Hand zum Gruß ausstreckt. Bleistift und Acrylfarbe Rohrfeder aus schilfrohr selbst schneiden

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Die Monats-Challenge im Juli (Fri, 17 Jul 2020)
Landschaften als Bleistift Zeichnung Juli 2020 Die Challenge des Monats Challenge heißt Herausforderung. Eine "Monats-Challenge" bedeutet, ich nehme mir für jeden Monat etwas vor und versuche es auch möglichst täglich umzusetzen.   Challenges gibt es für alle Lebenslagen. Kein Facebook mehr im Zug, dafür ein Buch lesen, täglich 15 Minuten laufen oder meditieren, täglich ein neues Rezept auszuprobieren usw. Die berühmteste Challenge: jeden Tag eine gute Tat.   Warum macht man eine Challenge? Z.B. um den gewohnten Lebensrhythmus zu unterbrechen, um eine neue Fähigkeit zu erwerben oder um sich eine neue Gewohnheit anzueignen.   Einige größere Challenges habe ich bereits hinter mir. Jeden Tag eine Zeichnung, die Morgenseiten schreiben, die Tagesbilder - 1000 Bilder - täglich ein Bild usw.   Da Corona meine Gewohnheiten ordentlich durcheinander gebracht hat, möchte ich wieder meine Tage besser strukturieren. Am 1. Juli habe ich daher begonnen, täglich eine Landschaft mit Bleistift zu zeichnen. Ich verwende dafür Bleistifte, hauptsächlich B8, mit unterschiedlich dicken Minen, und einen Zeichenblock A5 querformat. A5 querformat, Zeichenblock, Kunst & Papier Trust the process Bei einer Challenge interessieren nicht unbedingt die ersten Ergebnisse. Die ersten Zeichnungen zu einem Projekt sind immer für die Götter, denn Verzeihen ist deren Beruf. Es ist eher der Wandel, was macht das Projekt mit mir oder welche neuen Ideen finde ich dadurch?   Das „Ich-Muss“ spielt dabei ebenso eine untergeordnete Rolle, wie der hohe Anspruch, ein Meisterwerk zu erschaffen. Ist eine Bleistift-Zeichnung einmal nur angefangen und nicht fertig geworden, dann ist das auch in Ordnung. Mit der Challenge durchläuft man eine Entwicklung, und um die geht es dabei. Die letzten zehn Zeichnungen will ich dann natürlich für mich haben;-) Landschaftszeichnungen mit Bleistift Seit 1. Juli zeichne ich täglich eine Landschaft. Wie meistens, ist es eine Landschaft aus der Gegend um Landsberg oder aus Bad Heilbrunn. Die Gegend um Bad Heilbrunn ist mir mittlerweile sehr vertraut, da ich mittlerweile im 10. Jahr dort an der Kunstakademie Eigenart als Dozent tätig bin.  Berg, Balkon, Park Villa Bad Heilbrunn Am Lech, Staustufe Kaufering Staustufe bei Kaufering Balkon, Park Villa, Blick Karwendelgebirge Balkon, Park Villa
Die Bleistift-Zeichnungen 1. Juli 2020, Mittwoch Altes Wehr, Lech, Landschaft, Wald und Fluss, Bleistift Zeichnung, Papier Am alten Lech-Wehr 2. Juli 2020, Donnerstag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, bei Alt-Kaufering Landschaft zw. Kaufering und Westerholz 3. Juli 2020, Freitag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, Bauernhof am Westerholz Am Westerholz 4. Juli 2020, Samstag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, Am alten Lechwehr, Richtung Landsberg geschaut Am alten Wehr, nach Süden geschaut 5. Juli 2020, Sonntag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, Zw. Landsberg und Kaufering Zw. Landsberg und Kaufering 6. Juli 2020, Montag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, bei Kaufering Von Landsberg nach Kaufering 7. Juli 2020, Dienstag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, am Lech Am Lech 8. Juli 2020, Mittwoch Landschaft Bleistift Zeichnung, Zwei Bäume, rechts, Lech, Regenwolke links Regentag am Lech 9. Juli 2020 Donnerstag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, Wiesen und ein Baum Wiesen, Wolken und der Baum 10. Juli 2020, Freitag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, zwei Scheunen Die zwei Scheunen 11. Juli 2020, Samstag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, am Pferdehof bei Kaufering das weite Land 12. Juli 2020, Sonntag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, Bach, bei Bad Tölz Am Bach 13. Juli 2020, Montag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, Am Lech, beim Kajakverein Am Lech beim Kajak-Verein 14. Juli 2020, Dienstag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, am Stausee bei Kaufering Am Stausee bei Kaufering 15. Juli 2020, Mittwoch Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, Am südlichen Rand, Bäume und wiesen Am südlichen Rand 16. Juli 2020, Donnerstag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, Horizont, der Ort Weil, Wiesen Nach Weil geschaut 17. Juli 2020, Freitag Bleistift Zeichnung, Papier, Landschaft, Diagonale, Wald und Wiesen Bei Pitzling 18. Juli 2020, Samstag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, Bäume, Wiese, Wald am Horizont 19. Juli 2020, Sonntag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, Stadel an der Wiese am Waldrand Am alten Stadel 20. Juli 2020, Montag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, Lech, alte Pflugfabrik am Abend Abends am Lech 21. Juli 2020, Dienstag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, am Lech bei Pitzling Blick über den Lech 22. Juli 2020, Mittwoch Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, Bäume am waldrand bei bad heilbrunn, Richtung Moorsee Bäume am Wegrand 23. Juli 2020, Donnerstag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, Fichten Fichten ragen in den Himmel 24. Juli 2020, Freitag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, bei Füssen, Tanne, Wiese, see im Hintergrund In das Land geschaut 25. Juli 2020, Samstag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, es beginnt zu regnen, wolken, wiesen, bäume Sommerregen 26. Juli 2020, Sonntag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, waldrand am lech An der Waldwiese 27. Juli 2020, Montag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, Berg bei Bad Heilbrunn Ein Berg, vertraut wie ein Bruder 28. Juli 2020, Dienstag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, Nadelbaum Der verwitterte Baum im Park 29. Juli 2020, Mittwoch Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, Berge bei Bad Heilbrunn, richtung karwendel Berg-Licht 30. Juli 2020, Donnerstag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, Waldrand am Moorsee Am Wald-Ufer 31. Juli 2020, Freitag Monats-Challenge, Bleistiftzeichnung, Landschaft, wiesen, Baum, waldrand Wiesen und Hügel Folge mir ... Mit Twitter verbinden
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©Gerhard Marquard, Josef-Kloo-Str. 1 1/2, 86899 Landsberg am Lech, Juli 2020 Mein Text darf ohne meine schriftliche Erlaubnis nicht kommerziell verwendet werden. Eine Anfrage muss schriftlich an mich gerichtet werden, eine Erlaubnis wird ebenfalls nur schriftlich erteilt. Bitte verwenden Sie das Kontaktformular. Für das Teilen in den Sozialen Medien ist keine Anfrage erforderlich.  Ich will nur als Urheber erkennbar sein (namentlich und/oder meine Webseite angeben oder mit meiner Webseite verlinken.
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